Die Lust am Gestalten, die Faszination von Farben und Formen, das Experimentieren mit unterschiedlichsten Materialien - kurz die Leidenschaft für Kunst sind mir in die Wiege gelegt. Bereits als Kind experimentierte ich mit den verschiedenen Materialien, die unsere Erde hergibt.

 

Kunst zu erschaffen, bedeutet für mich sich mit unserer Welt zu befassen, sie anfassen, umfassen – erfassen. Ich ziehe meine Inspiration aus der Natur, Reisen, Gefühlen und Gedanken über gesellschaftliche Entwicklungen.  Gleichzeitig sind der Mensch und sein Wirken auf dieser Welt - wie ein roter Faden - Ausgangspunkt all meiner Werke. Auch ein wenig Melancholie schwingt immer mit.
 

Ich erkunde mit meine Werken das Menschsein.

Bei jedem Werk ist es für mich von Neuem wie eine Entdeckungsreise und Herausforderung zu gleich, denn ich möchte dem Betrachter aufzeigen welche Botschaft dahinter liegt, Emotionen besser spürbar machen, Interpretationsspielraum lassen und zum Nachdenken anregen. Ich möchte daran glauben, dass aktuell Kunst auch ein wenig dazu beitragen kann innezuhalten, unser menschliches Handeln zu hinterfragen und die Bereitschaft zum Dialog zu fördern.

 

Der gestalterische Prozess ist eine Entdeckungsreise und Herausforderung zu gleich, denn er soll dem Betrachter aufzeigen, welche Botschaft dahinter liegt, Emotionen besser spürbar machen, Interpretationsspielraum lassen und zum Nachdenken anregen. Meine Kunst ist nicht geradlinig, ich mache das, was mich gerade beflügelt und bewegt. Ich experimentiere immer wieder mit neuen Techniken und Materialien sowie mit verschiedenen Themen. In dieser Vielseitigkeit finde ich mich als Mensch wieder, meine Werke sind authentisch: Ich mache die Kunst, die mir Freude macht und mit der ich anderen Menschen Freude bereiten kann.

Eine tiefgreifende Faszination für Vergänglichkeit, Verwitterung und Verwandlung ist in allen meinen Werken sichtbar. Meine Ölgemälde beschäftigen sich mit dem menschlichen Körper, Farbstimmungen, Licht und Schatten.  Im Gegensatz dazu inspirieren die Einsamkeit, Ruhe und Bewegung der Natur die Landschaftsbilder. Dadurch entstehen sphärische Landschaften, in denen die Macht und Schönheit der Natur hervortritt und der Mensch und seine Verletzlichkeit oft nur eine Nebenrolle spielen. Durch den Einsatz von Rost und Patina werden die Veränderung und Vergänglichkeit verdeutlicht.

Die Skulpturen aus Ton, Gips und Draht konzentrieren sich auf das Menschenbild, legen das Innere – Muskeln und Sehnen – frei, spielen mit dem Verhüllen und gleichzeitigen Einrahmen von Köpfen und einer neuen Interpretation von Schönheit. Gesichter und Augen der Skulpturen sind immer nur angedeutet, manche haben keine Köpfe – sie sind damit universeller und der Betrachter kann ihnen nach seiner eigenen Interpretation „Leben einhauchen“.

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